Gemälde des Tages

Gemälde & Grußkarten

Zitat des Tages

Albert Schweitzer
Albert Schweitzer: „Humanität besteht darin, daß niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.“
von zitate-online.de

Konzept-ev.org

 

Demenzerkrankungen gehören gesellschaftlich zu den immer noch tabuisierten Krankheiten. Derzeit leiden in der Bundesrepublik ca. 1,1 Millionen Menschen an einer Demenz. Bis 2050 wird sich ihre Zahl wahrscheinlich verdoppeln", so der Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) Dr. Peter Michell-Auli. „Solange es keine Chance auf Heilung gibt, müssen wir daher alles tun, diesen Menschen ein würdevolles Leben zu ermöglichen, deren Angehörige unterstützen und Fachleute wie Ärzte und Pflegekräfte aber auch ehrenamtliche Betreuer  umfassend  beraten." Das KDA erweitert deshalb jetzt sein umfangreiches Informationsangebot zum Thema Demenz und nimmt die  DVD-Box „Demenz-Filmratgeber für Angehörige" in sein Onlineshopangebot auf. Die DVD-Box beinhaltet den Spielfilm „Eines Tages...", zwei weitere DVDs mit 12 Themenfilmen (360 Min.) sowie eine CD-ROM mit Materialien. Initiiert und gefördert wurde das Filmprojekt vom Landschaftsverband Rheinland, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und den nordrhein-westfälischen Pflegekassen mit fachlicher Unterstützung u.a. des Kuratoriums Deutsche Altershilfe.

Der Spielfilm „Eines Tages..." mit Horst Janson, Annekathrin Bürger, Heinrich Schafmeister u.v.a. beschreibt in drei miteinander verwobenen Episoden die Entwicklung einer Demenzerkrankung in ihren unterschiedlichen Phasen.  Regie: Iain Dilthey, Produktion: Ester.Reglin.Film

Ziel des Medienangebotes ist es, Angehörigen von Demenzkranken aber auch ehrenamtlich und professionell Betreuenden konkrete Hilfestellung zu bieten. In den 12 Themenfilmen geben Ärzte, Pflegekräfte, Experten und Angehörige ihre Erfahrungen mit dem Thema in zahlreichen Interviews weiter. Dazwischen zeigen Spielfilmszenen typisches Verhalten, bringen Konflikte auf den Punkt und weisen Lösungswege. Die Mischung aus Fiktion und realen Erlebnisberichten ermöglicht vielschichtige Einblicke in den Alltag mit Demenz und gibt wertvolle Hinweise für die häusliche Betreuung. Medizinische und rechtliche Informationen ergänzen die Themenpalette. Die CD-ROM mit Materialien gibt Textinformationen zu den Themenfilmen, enthält Dokumente, Checklisten, wichtige Adressen und Links. Redaktion CD-ROM: Kuratorium Deutsche Altershilfe. Produktion und Gesamtprojektleitung: LVR-Zentrum für Medien und Bildung

Die Premiere des Spielfilms „Eines Tages..." findet am 28.4.2010 in der Lichtburg in Essen in Anwesenheit der Hauptdarsteller Horst Janson, Heinrich Schafmeister, Verena Zimmermann und Annekathrin Bürger u.v.a statt. Kinokarten sind noch bei der Lichtburg Essen unter (0201) 23 10 23 erhältlich. Weitere Informationen finden sich unter www.einestages.lvr.de. Hinweis für Pressevertreter: Im Vorfeld der Premiere findet um 18.00 Uhr ein Pressegespräch statt. Anmeldung und  Pressekontakt: Barbarella Entertainment, Tel.: (0221)  95 15 90- 0, mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Die DVD-Box ist ab dem 28.4. zum Einführungspreis von 19,90 € zzgl. Porto erhältlich im KDA-Onlineshop unter www.kda.de.

Das KDA ist seit 2004 zuständig für die fachliche Koordination der bundesweit einzigartigen Landesinitiative Demenz-Service NRW und bietet zahlreiche Fachinformationen und Fortbildungen zu Demenzerkrankungen an. Darüber hinaus erarbeitet das KDA Studien, Expertisen und  Arbeitshilfen, u.a. für Bundes- und Landesministerien, Kommunen und Sozialverbände, erstellt Managementkonzepte für  Heimträger und ambulante Pflegedienstleister und bietet Weiterbildungsmaßnahmen für Führungs- und Fachkräfte an.

 

Köln (KDA) 13.7.2010 - Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat an die Verhandlungspartner appelliert, an dem Bewertungssystem für ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen durch Pflegenoten unbedingt festzuhalten. „Allerdings müssen die Pflege-Transparenzkriterien weiterentwickelt werden, da sonst eine Fehlentwicklung in der Pflege droht“, warnt der Geschäftsführer des KDA Dr. Peter Michell-Auli.

Mit dem System der Pflegenoten wurde ein Meilenstein für den Verbraucherschutz gelegt, denn die Bürgerinnen und Bürger erhalten für ihre Entscheidung wichtige und unabhängige Informationen über das Leistungsangebot, die Qualität und den Service von Anbietern. „Die Transparenzkritieren, -berichte und Pflegenoten werden allerdings derzeit hauptsächlich noch unter dem Aspekt der Informationsgewinnung für die Bürger diskutiert“, resümierte Michell-Auli auf der KDA-Tagung zur Weiterentwicklung des Prüf- und Bewertungssystems am 1. Juli 2010 in Köln. „Vergessen wird dabei, dass das System auch erhebliche Steuerungswirkung und Chancen für die Anbieter entfaltet: Die Leistungserbringer müssen die Qualität ihrer Arbeit an den Transparenzberichten messen lassen und versuchen diese deshalb umzusetzen. Damit bekommt man in Deutschland die Pflege, die in den Kriterien beschrieben wird. Deshalb ist es wichtig bei der Weiterentwicklung der Kriterien, die Pflege zu beschreiben, die gesellschaftlich gewollt ist."

Kriterien und MDK-Prüfanleitung aus Verbrauchersicht überarbeiten
Die Vereinbarungspartner der Selbstverwaltung haben zur Umsetzung der Pflegenoten festgelegt, das System der Transparenzberichte und -kriterien zu evaluieren sowie den Weiterentwicklungsbedarf zu bestimmen und bis zum 31.12.2010 umzusetzen. Bei der Weiterentwicklung der Transparenzkriterien plädiert Michell-Auli dafür, die Selbstbestimmung der Pflegebedürftigen zum zentralen Ausgangspunkt zu machen. „Es ist sicherzustellen, dass die Transparenzkriterien die Wünsche und Zielvorstellungen der Pflegebedürftigen abbilden! Die Umsetzung der persönlichen Bedürfnisse und Ansprüche wäre dann der Prüfauftrag. Hierfür müssten die Kriterien teilweise umformuliert, die Prüfanleitung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) überarbeitet und in Folge die MDK-Prüfer/innen intensiv geschult werden.“

Ein Beispiel: Das Kriterium „Ist der Gesamteindruck der Einrichtung im Hinblick auf Sauberkeit und Hygiene gut?“ wird zwar dahingehend durch die Prüfanleitung ergänzt, dass „die Würde und Privatsphäre des Menschen gewahrt bleibt.“ Unbeantwortet bleibt jedoch, ob das Kriterium Sauberkeit dann in den Hintergrund treten muss, wenn einer Bewohnerin oder einem Bewohner einmal seine Privatsphäre wichtiger ist und sie bzw. er nicht möchte, dass sein Raum zu dem vorgegebenen Zeitpunkt geputzt werden soll. Und gänzlich unberücksichtigt lässt das Kriterium, ob der Betroffene grundsätzlich andere, geringere Ansprüche an Ordnung und Sauberkeit hat, sich aber gerade dann besonders geborgen und heimisch fühlt. Die Gefahr ist somit, dass das Kriterium Maßnahmen – auch gegen den ausdrücklichen Wunsch der Bewohner – vom Leistungserbringer erzwingt, der sich hier zweifellos in einem großen Zwiespalt befindet. Zum einen, es doch „allen recht machen zu wollen“ – nämlich bei der Benotung gut abzuschneiden. Und zum anderen, den ja verständlichen Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner nicht entsprechen zu können. „Die strikte Umsetzung der Kriterien, ohne dabei zu berücksichtigen, was eigentlich der Wunsch der Bewohner ist – ist in der Praxis sehr häufig festzustellen. Gleichwohl muss aber vermieden werden, dass unter dem Deckmantel der Autonomie verletzliche Menschen nicht mehr optimal versorgt werden“, unterstreicht Heiko Rutenkröger, Leiter des Bereichs Pflege, und betont, „dass es deshalb notwendig ist, Pflegeprozesse und die vom Bewohner gewünschten  Abweichungen von fachlich gebotenen Standards zu dokumentieren.“

Zusätzliche Kriterien entwickeln
Entscheidende Voraussetzung, um Selbstbestimmung umsetzen zu können, ist die Kommunikationsfähigkeit der Pflegenden. Durch verbale und nonverbale Kommunikation gilt es, die Wünsche der Pflegebedürftigen herauszufinden und beim Entscheidungsprozess notwendiges pflegefachliches Know-how zur Verfügung zu stellen. Das KDA empfiehlt daher, zusätzliche Transparenzkriterien zu erstellen, die auch die Umsetzung von Wünschen und die dazu notwendige Kommunikation abbilden. Bislang wird eine aktive Kommunikation mit den Mitarbeitenden der stationären Pflegeeinrichtung nicht abgefragt, ebenso wenig, ob mit den Pflegebedürftigen systematisch Ziele entwickelt und umgesetzt werden. Im Qualitätsbereich 1 „Pflegerische Leistungen“ für ambulante Pflegedienste sollen immerhin „die individuellen Wünsche zur Körperpflege im Rahmen der vereinbarten Leistungserbringung berücksichtigt“ werden.

Kundenbefragung mehr für die Qualitätsentwicklung nutzen
Um die Kundenperspektive weiter zu stärken, sollte die Kundenbefragung selbst aus den Transparenzkriterien herausgenommen werden. Stattdessen könnte Leistungserbringern verbindlich vorgeschrieben werden, Kundenbefragungen durch Personen durchführen zu lassen, die nicht an der Versorgung des Pflegebedürftigen beteiligt sind. Durch den MDK würde dann geprüft werden, ob der Leistungserbringer Ergebnisse aus der Kundenbefragung zur Qualitätsentwicklung in der eigenen Organisation genutzt hat.

Höhere Motivation bei Pflegenden
Christine Sowinski, die Leiterin des Bereichs Beratung im KDA, weist darauf hin, dass eine Überarbeitung des Systems dazu führen wird, dass Leistungserbringer und Pflegende ihre Tätigkeit wieder bewusster, engagierter und zufriedener wahrnehmen. Einer guten Kommunikationsfähigkeit und entsprechendem Training für Pflegekräfte kommt damit in Zukunft eine Schlüsselrolle zu, die bereits in zahlreichen Studien erfolgreich untersucht wurde. „Wenn die Pflegenden in die Lage versetzt werden, ihre berufsethische Motivation optimaler umzusetzen, und nicht die Gefahr besteht, Fachlichkeit im Sinne von pflegefachlichem Wissen und subjektive Bedürfnisse der älteren Menschen trennen zu müssen, ist dies auch ein entscheidender Schritt, mehr Menschen für die Pflege zu begeistern, und so dem Fachkräftemangel entgegenzutreten“, so Sowinski weiter.

Gesamtkonzept mittelfristig erarbeiten
Das KDA regt an, das Gesamtkonzept der Prüfkriterien mittelfristig zu überarbeiten und Prüfkriterien komplett aus der Verbraucher- bzw. Nutzersicht zu entwickeln. Unterschiedliche Studien belegen, dass Themenbereiche wie zum Beispiel dem „Leben einen Sinn zu geben“ oder Sicherheit und Selbstverwirklichung älteren Menschen wichtig sind, um ein „gutes Leben zu führen“. Diese Themen sind derzeit jedoch nicht in den Kriterien abgebildet. Im Rahmen des KDA-BMG-Leuchtturmprojektes „Potenziale in Haus- und Wohngemeinschaften mit Hilfe von Benchmarking“ wurde beispielsweise bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten wie Mitarbeit beim Zimmerreinigen, Mahlzeiten vorbereiten oder bei spirituellen Aktivitäten die höchsten Werte für Wohlbefinden beobachtet.

Eine Tagungsdokumentation zur KDA-Fachtagung „Transparenzkriterien – Was ist zu tun, wie geht es weiter?“ mit den Präsentationen der Referenten finden Sie unter www.kda.de/tagungsarchiv.

Hintergrund Transparenzkritieren und Pflegenoten
Im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes werden Pflegeeinrichtungen und -dienste vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) geprüft und bewertet. Die Ergebnisse werden seit Dezember 2009 in Form von Transparenzberichten und Pflegenoten im Internet veröffentlicht.  Die Pflege-Transparenzvereinbarungen gehen auf eine Vereinbarung des GKV-Spitzenverbandes mit den Leistungserbringern, den Trägern der Sozialhilfe und der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zurück. Bislang sind 6931 Transparenzberichte veröffentlicht (Stand  5. Juli 2010).

Hintergrund KDA
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) setzt sich seit 1962 für die Lebensqualität und Selbstbestimmung älterer Menschen ein. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten führen unabhängige Experten Projekte und Studien durch.Das KDA berät Ministerien, Kommunen, Unternehmen, Sozialverbände, Leistungserbringer, wie Heimträger und ambulante Dienste, bietet Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Führungs- und Fachkräfte an und informiert die breite Öffentlichkeit mit seinem Fachmagazin ProAlter sowie durch Tagungen und Publikationen.

Weitere Informationen:
Pressestelle im KDA
Tel.: (0221) 931847-10
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Fehler in der Pflege? Nicht mit uns!

Kategorie: Pressemitteilungen - am 13. Apr 2010

Kuratorium Deutsche Altershilfe und Wohnstift Betriebsgesellschaft starten bundesweites Pilotprojekt

Maxdorf/Köln 13. April: Überall wo Menschen zusammen arbeiten, sind Fehler nicht zu vermeiden. „Gerade sensiblen Branchen wie der Altenpflege muß allerdings daran gelegen sein, Fehler und Versäumnisse für die Weiterentwicklung der Servicequalität und Verbesserung der Bewohnerzufriedenheit zu nutzen“, erklärt Manfred Hoffmann von der Wohnstift-Betriebsgesellschaft  (WBG) Maxdorf/Ludwigshafen. In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) wurde heute in Maxdorf das bundesweit erste Pilotprojekt zur Vermeidung von Fehlern in der Altenhilfe gestartet.

Diskutieren und optimieren – mit und für die Kunden

„Wir müssen alles tun, Fehler gerade in kritischen und sensiblen Arbeitsbereichen auf das absolute Minimum zu reduzieren“, so die Qualitätsbeauftragte der WBG, Hannelore Glück. „Dazu gehört zwingend, dass wir von solchen Fehlern Kenntnis haben und durch geeignete Maßnahmen und Empfehlungen vorbeugen.“ Die WBG wird mit der Etablierung des KDA-Fehlervermeidungssystems ihren Angestellten die Möglichkeit geben, auf Fehler in den Arbeitsprozessen hinzuweisen. Ziel: Durch gute Lösungsansätze die Dienstleistungen weiter zu optimieren.

Fehler und Versäumnisse sind in der Pflege ein nicht selten heikles Thema, es gehört mitunter Mut dazu, diese anzusprechen. „Dabei ließen sie sich hervorragend einsetzen, um die Pflegequalität deutlich und nachhaltig zu verbessern“, weiß Heiko Fillibeck, Leiter des Fachbereichs Pflege im Kuratorium Deutsche Altershilfe. Basierend auf der breiten Erfahrung im Bereich der Altenhilfe, hat das KDA nun ein neues und einzigartiges Managementsystem entwickelt, das auf der Altenpflegemesse in Hannover kürzlich vorgestellt wurde und jetzt in die Praxisanwendung geht. „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altenhilfe haben damit die Möglichkeit, ihre Ideen und Lösungen über eine Online-Plattform direkt in die Qualitätsentwicklung einfließen zu lassen. Auch Dienstleister wie Ärzte und Therapeuten, die mit der Einrichtung zusammenarbeiten und natürlich auch Heimbewohner und deren Angehörige selbst können -sofern autorisiert- Fehler berichten und Lösungen vorschlagen“, so Fillibeck.

Wettbewerbsvorteile am Markt durch offene Diskussion

Sowohl das KDA als auch die WBG rechnen nicht zuletzt vor dem Hintergrund der intensiven Qualitätsdiskussion in der Pflege damit, dass nur jene Unternehmen am Markt dauerhaft erfolgreich sein werden, die einen offenen Umgang mit Fehlern pflegen. Eines stellten Hannelore Glück und Manfred Hoffmann gleich klar: „Wir nutzen das KDA-Managementsystem nicht, weil so viele Fehler bei uns passieren, sondern weil wir die, die überhaupt passieren, für unsere Unternehmensentwicklung nutzen wollen“.

Das KDA erstellt seit fast fünfzig Jahren Studien, Expertisen und  Arbeitshilfen, u.a. für Bundes- und Landesministerien, Kommunen, Sozialverbände, Heimträger und ambulante Pflegedienstleister – kurzum für alle, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern.

Die Wohnstift-Betriebsgesellschaft betreibt zwei Einrichtungen: Das Schiller-Wohnstift in Ludwigshafen-Oggersheim mit 96 Appartements und 36 Pflegebetten sowie das Maximilianstift in Maxdorf mit 36 Appartements, 93 Pflegebetten mit zwei Kurzzeitpflegeplätzen und einer Tagespflegeeinrichtung mit 15 Tagespflegeplätzen.

Weitere Informationen:
Pressestelle im Kuratorium Deutsche Altershilfe

Tel.: (0221) 931847-19


mobil: 0170 238 26 92


e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

  

 

Der Verein Konzept e.V. erhält in den nächsten zwei Jahren insgesamt etwa 22000 Euro. Diese erfreuliche Nachricht überbrachte gestern Nachmittag Ralf Kling, Fachdienstleiter Pflege beim Märkischen Kreis, dem Vorsitzenden des Vereins Thomas Wette und Iris Lemke, die sich dort ebenfalls ehrenamtlich engagiert. Lemke war es, die die ursprüngliche Ideengeberin für das Projekt "Alt werden im Dorf" war. Mit einem umfangreichen Konzept bewarb sich der Neuenrader Verein dann beim Märkischen Kreis auf die Projektausschreibung "Älter werden im Märkischen Kreis". Hierbei sollten sich die eingereichten Vorschläge auf Demenzkranke, pflegende Angehörige und alleinlebende Senioren konzentrieren, was die Neuenrader mit ihrem Konzept voll erfüllten.

"Wir wollen ein Netzwerk schaffen, in dem kleine Alltagshilfen geboten werden, damit ältere Leute möglichst lange in ihrem Zuhause leben können und nicht ins Heim müssen", so Wette. Diese Problematik will der Verein vor allem auf den Dörfern angehen. In der ersten Phase soll dazu das Projekt von der Betreuerinn Anette Kühn bekannt gemacht werden: "Vor allem in Vereinen würden wir unsere Ideen gern vorstellen." Anschließend soll ermittelt werden, was es für Bedürfnisse gibt, dann sollen konkrete Hilfestellungen erarbeitet werden. Das Spektrum könne dabei von Fahrdiensten zum Einkaufsmarkt bis zum Vorlesen reichen. Viele Ideen seien hier denkbar.

Die rund 22000 Euro vom Märkischen Kreis sind allerdings lediglich als Anschubfinanzierung gedacht. Nach zwei Jahren soll sich das Konzept selbst tragen und bei Erfolg in anderen Regionen des MK vorgestellt werden.

Darum müssen auch die Senioren für die jeweiligen Leistungen einen Obulus entrichten. "Der soll aber viel geringer sein als bei normalen Dienstleistern, schließlich sind wir ein Verein", so Lemke. Oberstes Ziel ist bei diesem Projekt vor allem die Nachhaltigkeit.

 

 

Versorgungslücken bei altersgerechten Wohnangeboten

 

KDA-Studie weist auf erhebliche Versorgungslücken bei altersgerechten Wohnangeboten hin

 

Köln (KDA) 29. September 2009 – Eine aktuelle repräsentative Befragung von tausend Seniorenhaushalten, die das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) im Auftrag des Bundesbauministeriums durchgeführt hat, hat ergeben, dass in knapp 23 Prozent dieser Haushalte Menschen mit Bewegungseinschränkungen leben. Hochgerechnet auf die insgesamt elf Millionen Seniorenhaushalte in Deutschland müssten somit rund zweieinhalb Millionen Wohneinheiten altersgerecht ausgestattet sein. Da aber nur etwa 175.000 dieser Haushalte in Wohnungen leben, die keine oder nur geringe Barrieren aufweisen, besteht aktuell eine erhebliche Versorgungslücke. „Rund 93 Prozent der alten Menschen mit und ohne Pflegebedarf leben zu Hause und wollen dort auch weitgehend selbstständig und selbstbestimmt wohnen bleiben. Daher begrüßen wir ausdrücklich Ansätze wie das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“, das aus Haushaltsmitteln des  Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung finanziert wird, und das zum Ziel hat, altersgerechten Umbau von Wohngebäuden, Wohnquartieren sowie der kommunalen und sozialen Infrastruktur voranzubringen“, so der KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli.

 

 

Weiterlesen...